Die Praxis hinsichtlich traditioneller Stellenbeschreibungen und der meist abstrakteren Stellenkataloge als Sammlung generisch beschriebener Stellen ist sehr heterogen. Gleichzeitig gewinnen Stelleninhalte deutlich an Relevanz angesichts der europäischen Regulatorik zur Entgelttransparenz und deren Anforderungen zur Dokumentation und Kommunikation.
Auch wenn Unternehmen über einen Stellenkatalog mit Stellenprofilen verfügen, können deren Qualität und Konsistenz stark variieren. In der täglichen HR‑Praxis zeigt sich schnell, wie anspruchsvoll es ist, eine sinnvolle Architektur zu erstellen, aussagefähige Stellenprofile zu beschreiben und beides angesichts einer sich disruptiv verändernden Arbeitswelt aktuell zu halten. Genau hier entscheidet sich, ob Stellenprofile den gewünschten Nutzen bringen.
Stellenprofile sind Dreh- und Angelpunkt eines modernen Personalmanagements
Optimale Stellenprofile umfassen relevante aktuelle Informationen zu Stellenzweck, Verantwortlichkeiten und erforderlichen Kompetenzen – konsistent und transparent für alle Stellen des Unternehmens. Hier sind vor allem Skills, also fachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, ein wichtiger Baustein für ein stärker Skills-orientiertes Personalmanagement. Durch die europäische Entgelttransparenzrichtlinie müssen zudem künftig Angaben zu Arbeitsbedingungen und Belastungen ergänzt werden.
So ausgestaltet liefern Stellenprofile wesentliche und vor allem unternehmensweit konsistente Inhalte für viele Personalprozesse – vom Recruiting und Onboarding über das Performance- und Karrieremanagement und die Personalentwicklung bis zur Vergütung. In gängigen Personalinformationssystemen wie SuccessFactors oder Workday sind entsprechend ausgestaltete Stellenprofile der Dreh- und Angelpunkt für eine optimale Integration von Personalprozessen.
Die gelebte Praxis hat Luft nach oben
In der Praxis sind die Stellenprofile jedoch meist mehr als weniger weit von einer optimalen Ausgestaltung entfernt. Entweder sind die Inhalte zwar stimmig und oft mit externen Stellenkatalogen verknüpft, aber viel zu generisch, abstrakt und kurz, um sinnvoll für viele Personalprozesse genutzt zu werden. Oder sie sind dezentral durch die Fachbereiche erstellt, inhaltlich über Karrierelevel und Disziplinen hinweg nicht stimmig und häufig veraltet, weil eine regelmäßige Aktualisierung schlicht zu aufwändig ist.
Die neue WTW Stellenprofilbibliothek als Antwort
Um genau diese Lücke zu schließen, wurden die WTW Stellenprofile entwickelt. Die Stellen sind entlang der WTW Disziplinen und Karrierelevel wie in unseren Vergütungsstudien definiert, und die Inhalte wurden KI-gestützt auf Basis des WTW Job & Skills Data Lakes mit mehr als zwei Milliarden Datenpunkten entwickelt – sowohl für Fach- als auch für Führungsrollen. Jede Stelle ist als Kombination aus WTW Disziplin und WTW Level definiert und enthält die top acht Verantwortlichkeiten sowie zehn Skills, inklusive Skills-Definition. Einzelne Stellen sind als Karrierestrang ausgearbeitet und zeigen transparent, wie sie sich über unterschiedliche Karrierelevel hinweg verändern und welche Anforderungen hinzukommen. Die Hauptaufgaben sind über sämtliche Stellenfamilien hinweg sprachlich und inhaltlich konsistent ausgearbeitet – alles aus einem Guss!
Wie Unternehmen mit dem WTW Stellenprofilen arbeiten können
Unsere Erfahrung zeigt, dass Standardprofile zwar hilfreich aber oft im einzelnen Unternehmen nicht ganz stimmig sind, entweder weil Unternehmen eigene Schwerpunkte setzen, andere Titel und Begriffe verwenden oder Aufgaben und Verantwortlichkeiten anders bündeln oder priorisieren. Deshalb sind die WTW Stellenprofile als ‚Starter Content‘ erstellt und können vollständig maßgeschneidert abgeändert werden – so viel Standard wie möglich, so viel Anpassung wie nötig. Wichtig für den Return on Investment ist, dass die Inhalte im Unternehmenskontext relevant, akzeptiert und hilfreich sind.
Unsere Kunden verwenden die WTW Stellenprofile, um
- bestehende Profile zu modernisieren und auf einen einheitlichen Sprach‑ und Qualitätsstandard zu bringen.
- ihre Stellenarchitektur robust an Vergütungsdaten und Karrierelevel anzubinden.
- Skills‑Programme auf einer klaren Rollenlogik aufzusetzen und
- HR‑Teams eine gemeinsame Grundlage für ihre tägliche Arbeit zu geben.
Der Vorteil liegt nicht allein in der Zeitersparnis, sondern vor allem in der inhaltlichen Konsistenz und Klarheit: Die Profile folgen einer einheitlichen Logik und lassen sich dennoch flexibel für die jeweiligen Unternehmensbedürfnisse weiterentwickeln. Unternehmen können die WTW Stellenprofile schnell und einfach einführen und zügig nutzen.
Sprechen Sie uns jederzeit an, wenn Sie sich für die WTW Stellenprofile interessieren. Wir zeigen Ihnen gerne weitere Beispiele und welche Entwicklungen, inklusive einer Technologie-Lösung, wir für das laufende Jahr geplant haben.
Die vollständige Übersicht zu den Produktfunktionen finden Sie hier als PDF.






